Historisches

Gasthaus zum Hack Gasthaus zum Hack  

Die Geschichte des Gasthauses zum Hack
(Hausname Hack), ehemals Sägewerk und Land- und Gastwirtschaft, jetzt Gastwirtschaft ist eine Geschichte vom Wasser und vom Bier.

 

1803 Die Gipsmühle der Familie Fuchs samt kleiner Wirtschaft

1803 Die Gipsmühle der Familie Fuchs samt kleiner Wirtschaft Das Kapital des Anwesens "Beim Hack"(Hausname) ist der Rollbach mit seinem Wasser. Und für die Gipsherstellung braucht man jede Menge Wasser.

Die Familie Fuchs läßt gipshaltiges Gestein aus den Steinbrüchen bei Füssen und Pfronten im Winter per Pferdeschlitten herankarren und verarbeitet es zu Gips. Es gibt damals noch keinen Zement.

Im dahinterliegenden Moor wird in den Sommermonaten Torf zum Heizen gestochen. Die Torfstecher dürsten nach dieser anstrengenden Arbeit in praller Sonne dermaßen, dass die Familie Fuchs beschließt, im Obergeschoss der Mühle eine kleine Wirtschaft einzurichten.

Den Allgäuer im Allgemeinen und im Besonderen dürstet sehr stark. Das merkt die Familie Fuchs im 19. Jahrhundert sehr schnell.

1872 Von der Gipsmühle zur Hammerschmiede

1872 Von der Gipsmühle zur Hammerschmiede Gaudenz Kaufmann übernimmt das Anwesen und wandelt die Gipsmühle zu einer Hammerschmiede.

Das Wasser des Rollbaches treibt die Hammer an, welche das glühende Eisen bearbeiten.

1885 Der Christian Hack, unser Namensgeber, erwirbt das Anwesen

1885 Der Christian Hack, unser Namensgeber, erwirbt das Anwesen Christian Hack ist ein wohlhabender Wanderschäfer aus dem Württembergischen.

Er heiratet Karolina Klaus, wandelt die Hammerschmiede zur Säge und erweitert die Wirtschaft zur Gastwirtschaft mit Sommerveranda und Kegelbahn.

Die umliegenden Felder bewirtschaftet er als Landwirt.

25.12.1949 in der Allgäuer Zeitung

25.12.1949 in der Allgäuer Zeitung Geschäfts-Übergabe
Am 1. Januar 1950 übergeben wir unserem Neffen unser gesamtes Geschäft und danken zugleich auf diesem Wege unser werten Kundschaft für das in den vielen Jahren entgegengebrachte Wohlwollen und Vertrauen. Wir bitten, dieses Vertrauen im gleichen Maße auf unseren Nachfolger übertragen zu wollen.
Karl und Lena Hack

Geschäfts-Übernahme
Ab 1. Januar 1950 übernehmen wir das gesamte Geschäft, Sägewerk, Land- und Gastwirtschaft von unserem Onkel und führen es unter der alten Firma weiter. Wir werden bestrebt sein, die werte Kundschaft in jeder Weise zufrieden zu stellen und sehen geneigtem Wohlwollen entgegen. Zugleich entbieten wir ein gesegnetes Neues Jahr!
Alois u. Wally Kreuzmair

1950 Die Kreuzmairs fassen beim Hack Fuß

1950 Die Kreuzmairs fassen beim Hack Fuß Der Sohn Karl Hack bleibt kinderlos und vermacht deshalb das Anwesen seinem Neffen Alois Kreuzmair aus Holzolling bei Miesbach (Oberbayern), dem Vater des Heutigen Wirtes.

In den 60er Jahren legt Alois Kreuzmair die Säge, welche in ihren Hochzeiten bis zu 6 Menschen Lohn und Brot gab, still. Er konzentriert sich auf die Land- und Gastwirtschaft. Milch und Bier sichern den Broterwerb.

1982 Übergabe der Landwirt- und Gastwirtschaft

1982 Übergabe der Landwirt- und Gastwirtschaft Alois und Karola Kreuzmair übernehmen Landwirtschaft und Gasthaus.

Mit frischer Kraft stürzen sie sich auf die neuen Aufgaben, so dass Milch und Bier sprudeln.

1992 Umbau der Gastwirtschaft

1992 Umbau der Gastwirtschaft Die Zeiten ändern sich und die Landwirtschaft wird eingestellt.

Das Kapital des Gasthauses zum Hack sind: Die ansprechend umgebauten Gasträume, die idyllische Lage im Naherholungsgebiet zwischen Kaufbeuren und Marktoberdorf, das Ambiente der Räumlichkeiten mit seiner Kassettendecke, der Biergarten und die Wandermöglichkeiten im Moos.

1993 100 Jahre Aktienbier beim Hack

1993 100 Jahre Aktienbier beim Hack Die erste Bierlieferung der Aktienbrauerei datiert auf den August 1893.

Die 100jährige Geschäftspartnerschaft feiert der Hack im August mit all seinen Gästen.

100 Jahre das gleich gute Bier, das ist eine Verbindung für´s Leben.

Das ist Tradition und eine Anerkennung von guter Qualität.

2007 Das Wassertretbecken

2007 Das Wassertretbecken Und hier schließt sich der Kreis von Bier und Wasser als Grundlage vom Hack.

Die Familie Kreuzmair errichtet ein Wassertretbecken, welches vom reinen Quellwasser des Rollbaches gespeist wird.

Es erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Sowohl das Wasser als auch das Bier.

2013 Ein Jubiläumsjahr mit guten Speisen und frischen Stoff

2013 Ein Jubiläumsjahr mit guten Speisen und frischen Stoff Seit 120 Jahren bietet der Hack das Aktienbrauerei-Bier an, was auch Heute noch reichlich Anerkennung findet.

Vor 110 Jahren lud Christian Hack mit dieser Anzeige zum Gartenfest ein und stellte „gute Speisen und frischen Stoff“ in Aussicht. Er meinte damit sicherlich das Aktienbier, mit welchen wir dieses Jahr Jubiläum feiern.

Beim Hack feiern wir und unsere Gäste jeden Anlass, und sei er noch so klein.

Das Leben ist zu kurz um traurig zu sein.